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„Griechenland und der Orient- eine märchenhafte Reise“
Der Titel besagt ohnedies schon alles.
H.C. Andersen beschreibt in seinem märchenhaften Stil Griechenland, wie er es um 1841, damals etwa 35jährig erlebte.
Dennoch sind die Schilderungen durchaus realistisch und absolut keine Märchen.
Der Leser kann allerdings nachempfinden, welch eine Magie die südliche Landschaft, die griechische Mentalität, auf einen Dichter aus dem nördlichen Europa ausübte, um selbst in diesen märchenhaften Zauber zu verfallen.
Heute reist man wesentlich bequemer und auch schneller, somit aber auch viel hektischer, an vielen „märchenhaften“ Gelegenheiten vorbei.
Trotzdem bin ich überzeugt davon, dass man mit entsprechender Vorbereitung (ev. der Lektüre dieses Buches) und etwas Muße, in Griechenland auch heute noch ähnlich märchenhaftes á la Andersen finden kann.
So gesehen ist dieses Buch nicht nur ein „griechisches Märchen“ aus vergangenen Zeiten, sondern darüber hinaus ein Reiseführer in die Vergangenheit, ein Geheimplan zu verborgenen Schätzen.
Und selbst wenn man Griechenland nur besucht, um Sonne, Strand und Meer zu genießen, sollte man dieses Buch lesen. Denn Griechenland hat noch viel mehr zu bieten als Retsina, Souvlaki und Sirtaki.
H. C. Andersen ist ein echter Märchenerzähler – und Märchen haben eine allzeit gültige Bedeutung, stehen außerhalb der Zeit, und spiegeln doch die realen Tatsachen.
Ein märchenhaftes Buch, dass uns viel Realität vermittelt.
Bewertung: [5 von 5 Sternen!] |
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